Landfrauenverein und Heimat- u. Verkehrsverein schaffen neues Biotop

An dem  Weg  „Am Rahden“ in Emmen in Richtung Moisburg, findet sich linker Hand auf einer leichten Anhöhe ein Stück Land, das mit Gras bewachsen und rundherum mit ganz jungen Sträuchern und auch jungen Bäumen bepflanzt ist. Was hat es hiermit auf sich? Um es vorweg zu nehmen, amtlich heißt dieses Stück: Kompensationsfläche  „Achtern Schünen II-Heidelerche“;  es ist ca. 2,5 ha groß und wurde von der Gemeinde Hollenstedt als Ausgleichfläche erworben. Im Herbst  2017 wurde dort eine Magerrasenmischung ausgesät.
Das ist der eine Teil der Geschichte, der andere: der LandFrauen Verein Hollenstedt und Umgebung , hatte die Idee, eine Blühwiese oder  Ähnliches  in unserer Landschaft zu schaffen. Aus einer Spendensammlung kamen 250 € zusammen. Die Idee wurde von Ludwig Hauschild, dem   Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrs-verein Estetal e.V. aufgegriffen, und er brachte beides unter einen Hut. Er schlug vor, auf der  Kompensationsfläche  Sträucher und Bäume anzupflanzen,  um ein Biotop für Insekten, Vögel und Niederwild  zu schaffen. Die Grasfläche eignet sich außerdem gut  für bodenbrütende Vögel u.a

(Von links):  Kerstin Benecke, Petra Busch, Uta Augustin, Hildegard Meier, Joachim Aldag, Imkea Hauschild, Manfred Thiel, Ludwig Hauschild, Lars Schubert, Hund „Rosi“ war auch dabei

Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg  fand diese Idee gut  und erteilte die Genehmigung, rund um die Wiese unterschiedliche Gruppen von Sträuchern und Bäumen zu pflanzen. Der Heimat- und Verkehrsverein verdoppelte den Spendenbetrag und kaufte Schlehen, Weißdorn, Wildrosen, Wildbirnen, Wildäpfel, Vogelkirschen, Birken, Eichen und Kiefern.

Am 24. März 2018 trafen sich fünf Mit-glieder des LandFrauen Vereins und vier Mitglieder des Heimat- und Verkehrs-vereins, um gemeinsam die jungen Hölzer  in die Erde zu bringen. Da die Pflanzen  als Containerware  geliefert wurden, werden sie gut anwachsen.  Noch sind sie allerdings klein und unscheinbar, doch nach wenigen Jahren werden sie den Vögeln und dem Niederwild guten Schutz bieten und ihre Früchte ihnen im Winter als Nahrung dienen.
Nach etwa zwei Stunden eifrigen Grabens und Pflanzens  war die Arbeit geschafft. Zum Abschluss wurden die Teilnehmer mit  Kuchen und Kaffee von den Landfrauen belohnt, was nach getaner Arbeit auf freiem Feld gut mundete.

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