Baum des Jahres 2015

Feld-Ahorn  –  Baum des Jahres 2015
Dr. Berthold Hohmann

Der Feld-Ahorn (Acer campestre L.) ist Baum des Jahres 2015. Es ist ein niederer Baum, der auch mehrstämmig-strauchig wächst. In Knicks und an Feldrainen ist er deshalb oft anzutreffen. Wie bei allen Arten der Gattung Ahorn stehen die Zweige kreuzweise gegeneinander (kreuzgegenständig). Die typischen Ahorn-Blätter haben beim Feld-Ahorn stumpfe Enden an den Blattlappen. Die Früchte setzen sich aus zwei Teilfrüchten mit häutigen Flügeln zusammen, die beim Feld-Ahorn in typischer Weise fast waagerecht gegeneinander stehen. Im Volksmund heißen sie auch Nasenkleber.
Unser Verein hat im Jahr 2015 mehrere junge Feld-Ahorn-Bäume am Estewanderweg gepflanzt und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ein Exemplar geschenkt.

                                 
Junger Feld-Ahorn                                               Feldahorn
         am Estewanderweg                           (Abb. aus: Lindmann: Bildern ur
(Foto: Hauschild)                                    Nordens Flora, 1917-1926)

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Plattdeutscher Abend im November 2017

Plattdeutscher Abend
mit  „NettWarkPlatt“

Donnerstag, 2. November 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus“  Appel
An der Kreisstraße 29  / 21279 Appel (Hollenstedt)

Wenn Sie „NettWarkPlatt“ noch nicht erlebt haben, sollten Sie diese Gruppe unbedingt kennen lernen! Ihre Besonderheit: die Mitglieder tragen in einzelnen Auftritten die verschiedensten Werke vor, und so entsteht eine bunte Vielfalt von


Mitglieder von „NettWarkPlatt“ auf dem Ewer Margareta in Buxtehude

plattdeutschen Geschichten, Erzählungen, Gedichten und Liedern. Bekannt wurde „NettWarkPlatt“ u.a. auch durch  Auftritte auf dem Ewer Margareta im Buxtehuder Fleht. Diese plattdeutschen Spektakel lockten viele Besucher und Zuhörer an. Der bekannte Plattdeutschexperte und Autor Walter Marquardt war Mitbegründer dieser Gruppe. Auch an diesem Abend wird er mit seiner Truppe für ein buntes, humorvolles  Programm sorgen. Er selbst bereichert das Geschehen mit plattdeutschen Liedern, und die die Gäste werden begeistert mitsingen.

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Baum des Jahres 2017

Fichte – Baum des Jahres 2017
Die Gemeine Fichte wird u.a. auch Rotfichte oder Pechtanne genannt, botanisch Picea abies (L.) H.Karst. Sie gehört zur Familie der Kieferngewächse Pinacae.  Dieser immergrüne Nadelbaum mit stark harzhaltigem Holz, kann eine Höhe von 50 Metern erreichen. Die schlanken, vierkantigen spitzen Nadeln werden ca. 10 bis 25 mm lang. Weibliche und männliche Blüten finden sich in kleinen getrennt geschlechtlichen Blütenkätzchen. Die hängenden, bis etwa 16 cm langen Zapfen in den Baumkronen sind gut sichtbar. Den Namen „Rotfichte“ erhielt der Baum, weil der Stamm im Jugenstadium eine rötliche Färbung aufweist.Fichte_Thomé_Page_1
Heimisch ist die Fichte von Natur aus nur in wenigen Regionen Deutschlands. Aber schon früh, z.B. nach Dezimierungen der Wälder durch Köhler, Glashütten u.a., wurden sie mit der schnellwüchsigen Fichte wieder aufgeforstet.  Wegen ihres guten Holzertrags entstanden nach und nach großflächige Wälder mit reinem Fichtenbestand, oft auch auf ungeeigneten Böden. Diese Monokulturen bedingen aber eine Verarmung der Pflanzen- und Tierwelt der Wälder, und sie sind sehr anfällig für Schädlinge. Darüber hinaus sind sie sehr waldbrandgefährdet.
Die Fichte diente früher hauptsächlich  als Weihnachtsbaum, im Gegensatz zu heute, wo auch andere Koniferen hierfür genutzt werden.
Der Anbau von Fichten wird heute kontrovers diskutiert. Einerseits decken Fichtenbestände unseren wachsenden Bedarf an Holz, andererseits fördern sie die Verbreitung von Schädlingen und tragen zur Verarmung der Flora bei.
Die Stiftung „Baum des Jahres“ hat die Rotfichte zum Baum des Jahres 2017 gewählt, um die Diskussion über die künftige Entwicklung dieses Baumes weiter an zu regen: „Man kann zur Fichte stehen wie man will – dennoch haben wir ihr einiges zu verdanken“, sagte der Präsident der Stiftung Baum des Jahres, Silvius Wodarz, „für die einen ist sie der Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft, für die anderen der Inbegriff naturferner Monokulturen“.

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Plattdeutscher Abend am 4.Oktober 2017

Mittwoch, 4. Oktober 2017 – 19°°Uhr
Gasthof „Ferien auf der Heid“ –  Karlsteinweg 45 – 47  –  21279 Eversen-Heide

Plattdeutscher Abend
mit Elsabe Rolle und Klaus Peper

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Elsabe Rolle, gebürtig in der Holsteiner Marsch, lebt seit 40 Jahren in Salzhausen. Über 30 Jahre gehörte sie dem dortigen Gemeinderat an und war über Jahre  Bürgermeisterin.
Darüber hinaus ist sie beliebt durch ihre humorvollen plattdeutschen Vorträge.  Ihr „Heide-Platt“ ist immer noch
durchmischt mit dem Holsteiner Platt. Einige Erfahrungen aus ihrer Sozialarbeit wird sie auf die ihre bekannte Weise einfließen lassen.P102neu_Peper
Der Tischlermeister Claus Peper aus Egestorf hat schon in seiner Jugend gemeinsam mit Freunden Gitarre gespielt.
Plattdeutsch lernte er „nebenbei“, weil in seiner Heimat viel Platt gesprochen wurde.
Heute singt er plattdeutsche Lieder zu verschiedenen Anlässen, wie Veranstaltungen in Heimatvereinen  und beim plattdeutschen Gottesdienst. Seine Mundharmonika wird er zu unserem Abend auch mitbringen.

 

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Plattdeutsche Abende 2017


Mittwoch, 4. Oktober 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Ferien auf der Heid“/ Karlsteinweg 45-47  /  21279 (Eversen-Heide)
mit Elsabe Rolle (Salzhausen) & Claus Peper (Egestorf)
*    Donnerstag, 2. November 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus /  An der Kreisstraße 29  /  21279 Appel (Hollenstedt)
mit Walter Marquardt aus Immenbeck
*    Mittwoch, 6. Dezember 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Emmen /  Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)
mit Gerd Pillip (Regesbostel) & H.H. u. Monika Genz (Moisburg)

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Plattdeutscher Abend am 1. Juni 2017

Christa Heise-Batt kann aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Plattdeutschen Abend  – wie angekündigt  – zu uns kommen.
Heinz Tiekötter aus Börnsen hat sich dankenswerter Weise kurzfristig bereit erklärt, den Abend zu gestalten.                   Erleben Sie einen

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Donnerstag, 1. Juni  –  19.00 Uhr
Mühlenmuseum Moisburg,   Auf dem Damm 10,  21647 Moisburg

                 mit  Heinz Tiekötter

Er erzählt über die 50-er und 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts, wie er sie selbst  im Hamburger Hafen erlebte. Der Zuhörer erfährt, wie in dieser schweren Zeit organisiert wurde und über den täglichen Kampf mit den Zöllnern. Er hört, warum man in den  europäischen Häfen besorgt war, wenn ein Schiff zuerst in Hamburg gelöscht wurde. Aber auch was im Dorf passiert ist, welche Tücken eine Ehe bereithält und mit welchen Mitteln man Widerwärtigkeiten im Leben austrickst, erzählt Tiekötter auf seine bekannt humorvolle Art und Weise.
Eintritt frei – Spenden willkommen

 

 

 

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