Baum des Jahres 2015

Feld-Ahorn  –  Baum des Jahres 2015
Dr. Berthold Hohmann

Der Feld-Ahorn (Acer campestre L.) ist Baum des Jahres 2015. Es ist ein niederer Baum, der auch mehrstämmig-strauchig wächst. In Knicks und an Feldrainen ist er deshalb oft anzutreffen. Wie bei allen Arten der Gattung Ahorn stehen die Zweige kreuzweise gegeneinander (kreuzgegenständig). Die typischen Ahorn-Blätter haben beim Feld-Ahorn stumpfe Enden an den Blattlappen. Die Früchte setzen sich aus zwei Teilfrüchten mit häutigen Flügeln zusammen, die beim Feld-Ahorn in typischer Weise fast waagerecht gegeneinander stehen. Im Volksmund heißen sie auch Nasenkleber.
Unser Verein hat im Jahr 2015 mehrere junge Feld-Ahorn-Bäume am Estewanderweg gepflanzt und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ein Exemplar geschenkt.

                                 
Junger Feld-Ahorn                                               Feldahorn
         am Estewanderweg                           (Abb. aus: Lindmann: Bildern ur
(Foto: Hauschild)                                    Nordens Flora, 1917-1926)

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Plattdeutscher Abend am 1. Juni 2017

Christa Heise-Batt kann aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Plattdeutschen Abend  – wie angekündigt  – zu uns kommen.
Heinz Tiekötter aus Börnsen hat sich dankenswerter Weise kurzfristig bereit erklärt, den Abend zu gestalten.                   Erleben Sie einen

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Donnerstag, 1. Juni  -  19.00 Uhr
Mühlenmuseum Moisburg,   Auf dem Damm 10,  21647 Moisburg

                 mit  Heinz Tiekötter

Er erzählt über die 50-er und 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts, wie er sie selbst  im Hamburger Hafen erlebte. Der Zuhörer erfährt, wie in dieser schweren Zeit organisiert wurde und über den täglichen Kampf mit den Zöllnern. Er hört, warum man in den  europäischen Häfen besorgt war, wenn ein Schiff zuerst in Hamburg gelöscht wurde. Aber auch was im Dorf passiert ist, welche Tücken eine Ehe bereithält und mit welchen Mitteln man Widerwärtigkeiten im Leben austrickst, erzählt Tiekötter auf seine bekannt humorvolle Art und Weise.
Eintritt frei – Spenden willkommen

 

 

 

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Plattdeutscher Abend am 1. Juni 2017

Plattdeutscher Abend
Donnerstag, 1. Juni  -  19.00 Uhr
 Eintritt frei – Spenden willkommen Mühlenmuseum Moisburg,   Auf dem Damm 10,  21647 Moisburg

 Heise-Batt_bearb-4  Christa Heise-Batt

wird uns mit einer nicht alltäglichen Lesung erfreuen. Die Besucher können sich auf einen geselligen und unterhaltsamen Abend in der gemütlichen Atmosphäre der Moisburger Mühle einstellen. Die Autorin, die 1997 für die „Beste plattdeutsche Arbeit“ ausgezeichnet wurde, liest aus ihren gesammelten plattdeutschen Werken und sorgt mit ihrer Spontanität für launige Unterhaltung. Sie war viele Jahre lang Lehrerin für Plattdeutsch an der Volkshochschule in Tangstedt, spielt plattdeutsches Theater, ist Vorstandsmitglied des Hamburger „Literaturkabarett Wendeltreppe“ und gehört dem „Lübecker Autorenkreis“ an. Außerdem gestaltet Christa Heise-Batt Lesungen, literarische Gottesdienste und regelmäßig Matineen im Hamburger Ohnsorg-Theater. Darüber hinaus arbeitet sie auch für den Rundfunk und hat eine Reihe von Büchern geschrieben.

 

       

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Chorkonzert zur Reformation

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Ein hübsches, aber nicht heimisches Kraut wird zur Plage

Das “Drüsige Springkraut”
(Impatiens glandulifera ROYLE)

Es ist ein sehr hübsches Kraut, die Blüten ähneln sogar Orchideen-Blüten – aber – es wird zur Plage ! – Warum ?  Das “Drüsige Springkraut” ist ursprünglich in unseren Gefilden nicht heimisch (es wurde im 19. Jh. aus Indien als Zierpflanze bei uns eingebürgert), es breitet sich in Windeseile aus, und da es im Massen auftritt, überdeckt es all unsere heimischen Pflanzen, sogar die robuste Brennessel vermag es zu vertreiben! Die reifen Samen werden nämlich durch Aufplatzen der Kapselfrüchte bis zu 7 m weit fortgeschleudert! Weil eine einzige Pflanze bis zu 2000 Samen ausbilden kann, verwundert es nicht, dass das “Drüsige Springkraut” deshalb sehr schnell weite Flächen überwuchern kann. – Die heimische Flora wird damit erheblich gestört.

Drüsiges Springkraut

Drüsiges Springkraut -  Foto HOHMANN

 

Drüsiges Springkraut

Drüsiges Springkraut – Foto HOHMANN

An der Verbreitung hindern: Weil das “Drüsige Springkraut” unsere heimische Flora stark schädigen kann, sollte es an seiner Ausbreitung gehindert werden.
Da es relaiv wenig Wurzelwerk besitzt, lässt es sich gut ausreißen, dies sollte in Gärten oder auf kleineren Flächen geschehen, und zwar möglichst schon vor der Blüte.  Am besten ist, die entfernten Pflanzen mit dem Müll zu entsorgen. Auf größeren Flächen sollte vor der Samenreife ein tiefer Schnitt (Mahd) durchgeführt werden.  Da es an den Sprossknoten leicht zur Wiederbewurzelung kommt, sollten ausgerissene oder gemähte Pflanzen abgeräumt und kontrolliert kompostiert werden. Die bearbeiteten Flächen müssen jedoch mindestens vier Jahre lang beobachtet werden, denn der Samenvorrat im Boden kann etwa fünf Jahre keimfähig bleiben.

Das Drüsige Springkraut (auch “Indisches Springkraut”, Impatiens glandulifera ROYLE)  gehört zur Pflanzenfamilie der Balsaminaceae. Es ist ein einjähriges Kraut, die dicken Stängel sind oben verzweigt und erreichen eine Höhe von über 2 m. Die gegenständigen und oben quirlständigen Blätter sind eilanzettlich, gezähnt,  6 bis 25 cm lang und 18 bis 65 mm breit. Die insektenanlockenden, orchideenähnlichen Blüten stehen in lockeren Trauben, sind purpurrot, rosa oder weiß, duften süßlich und sind etwa 3 bis 4 cm lang, ihre Blütenblätter sind “rachenförmig” ausgebildet. Die Blütezeit reicht ungefähr vom Juni bis Oktober (bis zum ersten Frost). An einer Pflanze findet man oft gleichzeitig Knospen, Blüten und Früchte. Die meist 14 bis 18 mm (selten bis 50 mm) langen Kapselfrüchte schleudern, wenn sie reif sind, bei kleinsten Druck die Samen  heraus. Dabei rollen sich die Seitenwände “schlangenförmig” zurück. Die kugeligen Samen weisen einen Durchmesser von etwa 3 mm auf.
Einen weiteren Artikel über das “Drüsige Springkraut” finden Sie u.a. in der “Wikipedia”
unter folgendem Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dr%C3%BCsiges_Springkraut

Anmerkung: Bei uns sind andere Springkraut-Arten heimisch, sie sind wesenlich kleiner und gefährden die Flora nicht.
z.B.: kommt bei uns  häufig vor:
das “Gewöhnliche Springkraut” mit gelben Blüten
auch “Rühr-mich-nicht-an” genannt (Impatiens noli-tangere L.):

File:221 Impatiens noli tangere.jpg  
 "Gewöhnliches Springkraut"-Zeichnung: Carl Axel Lindmann(1856-1928)

Allgemeins über Springkräuter ist unter folgendem Link zu finden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Springkr%C3%A4uter

Quellen: Wikipedia “Die freie Enzyklopädie” (siehe die Links)

 

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Plattdeutscher Abend am 6. April 2017

Donnerstag, 6. April 2017,    19°° Uhr
Gasthof  Hollenstedter Hof /
Am Markt 1 / 21279 Hollenstedt  /
Eintritt frei – Spenden willkommen   

P1120975_Geändert    Heiner und Heiner“

 De Plattsnacker  Heinrich Evers  un
de Vokssänger  Heiner Dreckmann  sünd  wedder dor!

Die beiden sollten einmal im Jahr zu unseren Plattdeutschen Abenden eingeladen werden, sie gehören einfach dazu!   Und immer wieder begeistern sie uns mit ihren Geschichten und Liedern. Plattdeutsch ist ihr Lebenselixier.  Z.B. das Plattdeutsche Internet-Wörterbuch „Platt för Plitsche“ von Heinrich Evers  wird millionenfach genutzt.
Heiner Dreckmann hat sich den Couplets  von Hein Köllisch oder Richard Germar verschrieben. Mit seinen Liedvorträgen vermag er,  uns in die Zeit der Hamburger Volkssänger zu versetzen. Mit „Vergnögtes op Platt zaubert Heinrich Ervers  stets eine fröhliche Stimmung herbei. Alles in allem eine gelungene Kombination!

 

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