Vereine wandern gemeinsam auf dem Estewanderweg

Nach dem großen Erfolg unserer gemeinsamen Wanderungen im letzten Jahr haben der Heimat- und Verkehrsverein Estetal sowie der Heimat- und Geschichtesverein Buxtehude ihr Programm für das Jahr 2024 aufgesetzt.

Unter dem Motto: „Vereine wandern gemeinsam“ gibt es 5 Wanderstrecken rund um das Estetal, und zusätzlich je einen Termin in der Lüneburger Heide sowie durch den Forst Rosengarten und die Fischbeker Heide.

Freuen Sie sich jetzt schon darauf, wir werden die einzelnen Wanderungen zeitnah gerne noch einmal in Erinnerung bringen.

Bei allen Wanderungen wird unterwegs eine längere Pause mit Einkehrmöglichkeit eingelegt.
Eine Anmeldung ist daher erforderlich.

Die Teilnehmer*innen können sich entweder unter der Mail-Adresse heimatverein-buxtehude@t-online.de oder johannes.matthiesen@hvv-estetal.de anmelden.

Die Teilnahme ist kostenlos, um eine freiwillige Spende wird gebeten.


Weitere Termine:

Freitag, 17. Mai, 13.00 Uhr: Zur Blüte auf dem Este-Deich nach Cranz
Leitung: Marlis und Hans-Joachim Dammann

Rundweg Estebrügge – Cranz – Estebrügge, Weglänge: ca. 12 km, Einkehr: Café in Cranz

Start und Ziel: St. Martini-Kirche in Estebrügge, Steinweg

Tourencharakter: Der gesamte Weg, hin und zurück, verläuft auf der Deichkrone. Zuerst auf der rechten Seite des Flusses, zurück dann auf der linken. Die Este ist immer in Sichtweite. Auf dem Hinweg nach Cranz begleitet uns das Straßendorf Hove lange Zeit, immer wieder mit Ausblicken auf die schönen Altländer Fachwerkhäuser und ihre farbenfrohen Gärten. In Cranz beherrscht die Pella-Sietas-Weft mit dem hochaufragenden Kran das Bild. Eingekehrt wird in Cranz. Zurück geht es auf der linken Seite der Este, zuerst durch den alten Ort Cranz, danach begleitet uns das Straßendorf Königreich mit seinen langgestreckten Obstplantagen und den dazugehörenden großen Bauernhäusern bis zum Ausgangspunkt.

Donnerstag, 13. Juni, 13.00 Uhr: Rund um den Staersbach, einem Nebenfluss der Este
Leitung: Prof. Werner Alpers, Lutz Hauschild
Rundweg Emmen – Staersbeck – Emmen, Weglänge: ca. 9 km, Einkehr: Gasthaus Emmen
Start und Ziel: Gasthof Emmen in Emmen, Gemeinde Hollenstedt

Verlauf des Wanderweges: Die Wanderung führt vom Gasthof Emmen durch den Emmener Wald, dann entlang einer Apfelbaumallee, die der Heimat -und Verkehrsverein Estetal angelegt hat, zu einem kleinen Steg über den Staersbach nach Staersbeck. Der Staersbach diente von 1607 bis 1860 als Antrieb für die Staersbecker Papiermühle. Nach Überquerung der Kreisstraße stoßen wir bald auf die alte Eisenbahntrasse Buchholz – Bremervörde. Auf einem schmalen Pfad entlang der Eisenbahntrasse geht es zu einem eindrucksvollen denkmalgeschützten Eisenbahnviadukt, das in 18 m Höhe den Staersbach überquert. Von dort verläuft der Weg weiter entlang des Bahndamms, bis wir wieder die Kreisstraße überqueren. Auf dem letzten Abschnitt geht es in Richtung Schützenholz und von dort entlang des Emmener Waldes zurück zum Gasthof Emmen, wo eingekehrt wird.

Donnerstag, 18. Juli, 13.00 Uhr: Durch die Este-Wiesen über Heimbruch nach Klein Nindorf

Leitung: Marlis und Hans-Joachim Dammann
Rundweg Parkplatz Estewanderweg bei Buxtehude-Ottensen – Heimbruch – Klein Nindorf – Parkplatz bei Ottensen, Weglänge: ca. 11 km, Einkehr: Hof-Café Tschritter in Klein Nindorf.

Start/Ziel: Parkplatz am Estewanderweg (an der Straße von Ottensen nach Nindorf, 500 m von Ottensen entfernt).

Tourencharakter: Heimbruch ist ein kleiner Ort mit einigen alten Bauernhöfen, die es hier schon seit dem Mittelalter gibt. Gleich nachdem wir den Ort durchwandert haben, führt der Weg an den parkähnlichen Este-Wiesen entlang. Durch einen lichten Wald mit Ausblicken auf die Este geht es weiter bis zur Ziems-Brücke. Ab hier wandern wir auf dem „Herrgottsweg“ nach Klein Nindorf zur Einkehr. Der „Herrgottsweg“ und zwei Gedenksteine bei einem schön gelegenen Fischteich erinnern an den plattdeutschen Dichter Johann D. Bellmann, der in Nindorf gelebt hat. Am Anfang unseres Rückweges ergeben sich weite Blicke über das Estetal. Anschließend geht es durch ein Feuchtgebiet zurück nach Heimbruch. 

Donnerstag, 22. August, 13.00 Uhr: Von Niederhaverbeck durch das Herz der Lüneburger Heide nach Wilsede
Leitung: Rüdiger Maack
Rundweg Niederhaverbeck – Wilsede – Niederhaverbeck, Weglänge: ca. 13 km, Einkehr: Gasthaus zum Heidemuseum in Wilsede
Start und Ziel: Großer Parkplatz, oben links, in Niederhaverbeck
Tourencharakter: Es geht durch die blühende Heide, vorbei am Fürstengrab, zum Wilseder Berg
(169 m), dann durch den Schlangengrund nach Wilsede. Die Einkehr ist im Gasthaus zum Heidemuseum. Es besteht die Möglichkeit zur Führung durch das Heidemuseum „Dat ole Huus“. Nach der Pause führt die Wanderung am Totengrund vorbei durch eine schöne Wald- und Heidelandschaft zurück zum Parkplatz nach Niederhaverbeck. 

Donnerstag, 12. September, 13.00 Uhr: Entlang der alten Eisenbahntrasse
Leitung: Prof. Werner Alpers, Lutz Hauschild
Rundweg Hollenstedt – Alte Burg – Hollenstedt, Weglänge: ca. 7 km, Einkehr: Café Johannsen
Start und Ziel: Café Johannsen, Hauptstraße 4, Hollenstedt

Verlauf des Wanderweges: Die Wanderung führt über den Aldi Parkplatz und das Schulgelände zum mittleren Eisenbahnviadukt und unter der Autobahn hindurch auf dem Estewanderweg zur „Alten Burg”, wo wir den mittelalterlichen Garten und die Burganlage besichtigen. Danach geht es weiter auf dem Estewanderweg zur Este-Brücke und von dort auf einem Sandweg in Richtung Süden, parallel zum Flusslauf, bis zum Abzweig nach Dierstorf. Anschließend wandern wir auf dem alten Eisenbahndamm wieder zurück nach Hollenstedt. Wenn rechterhand die Tennishallen in Sicht kommen, werden wir nach ca. 200 Metern von der Trasse heruntergeleitet zum östlichsten Viadukt, das wir kreuzen. Ein kurzes Wegstück nach rechts, dann nehmen wir wieder die Autobahnunterquerung und gehen zurück über das Schulgelände zum Café Johannsen, wo wir einkehren.

Donnerstag, 17. Oktober, 13.00 Uhr: Durch den Forst Rosengarten
Leitung: Rüdiger Maack
Rundweg durch den Forst Rosengarten, Weglänge: ca. 11 km, Einkehr: Wald Huuske
Start und Ziel: Großer Parkplatz Rosengartenstraße (Anfahrt: B3 bis Kreuzung bei Eversen-Heide, dort in die Rosengartenstraße, ca. 2 km bis zum Parkplatz)

Tourencharakter: Vom Parkplatz an der Rosengartenstraße wandern wir zur nahegelegenen Quelle, die ehemals die Appelbeeke gespeist hat. Anschließend  geht es auf einem Abschnitt des bekannten Heidschnucken-Wanderweges, der hier fast Harz-Niveau hat, immer rauf und runter (gutes Schuhwerk ist vorteilhaft!). Der Wanderweg verläuft durch wunderschöne Waldgebiete, vorbei an den
„ Diebeskuhlen“ und durch eines der größten zusammenhängenden Buchenbestände Norddeutschlands. Einkehr ist im Cafe Wald Huuske. Der Rückweg verläuft über den alten Postweg, vorbei an den Moisburger Steinen, zum Highlight der Tour, dem Karlstein. Danach geht es bergab zum Parkplatz zurück.

Donnerstag, 7. November, 13.00 Uhr: Indian Summer in der Fischbeker Heide

Leitung: Marlis und Hans-Joachim Dammann
Rundweg durch die Fischbeker Heide, Weglänge: ca. 7 km, Einkehr: Loki-Schmidt-Haus.

Start/Ziel: Wanderparkplatz, gegenüber Haus Nr. 41 in der Straße „Scharlbarg“, in Hamburg-Fischbek.

Tourencharakter: Die Wanderung führt durch eine hügelige Heidelandschaft wie aus dem Bilderbuch.  Überall leuchtet das herbstliche Gelb und Rot der Birken, Buchen und Eichen aus der braun-grauen Heide hervor. Das Farbenspiel erreicht seinen Höhepunkt, wenn der Krattwald durchwandert wird. Er ist ein Relikt der mittelalterlichen Bewirtschaftung der Fischbeker Heide. Die Bauern fällten die Laubbäume etwa alle 20 Jahre, ließen aber einen Stumpf stehen, aus dem wieder neue Stämme ausschlugen. So entwickelten sich die bizarr und märchenhaft anmutenden Formen der Bäume. Auf halber Strecke wird im Loki-Schmidt-Informationshaus eine Pause eingelegt. Hier erfährt man allerlei Wissenswertes über die Landschafts- und Kulturgeschichte der Heide. Gegen eine Spende wird Kaffee und Tee angeboten, Proviant muss mitgebracht werden.
Auf dem Rückweg zum Parkplatz eröffnen sich herrliche Ausblicke über das Urstromtal der Elbe.

Hinweis: Bei schlechter Witterung oder aus organisatorischen Gründen kann es Änderungen bei den Wanderungen geben.

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