Plattdeutscher Abend am 1. November 2018

Donnerstag, 1. November 2018 – 19°° Uhr  
Gasthof „Deutsches Haus Appel“ /  An der Kreisstraße 29  /  21279 Appel

Heiner Schönecke (MDL)  aus Elstorf   
Kommunalpolitiker und Mitglied der Niedersächsischen Landtages
berichtet  über das
      Freilichtmuseum am Kiekeberg

Heiner Schönecke ist seit dem Jahre 2000 Vorsitzender des Fördervereins Freilichtmuseum am Kiekeberg. Das Museum liegt ihm am Herzen und er kennt das Museum von den Anfängen an. Es hat sich im Laufe der Zeit zu einem bedeutenden Freilichtmuseum entwickelt und besticht durch seine Vielfalt. Der Förderverein zählt inzwischen über 11.000 Mitglieder. Es wird interessant sein, was Heiner Schönecke hierüber aus seinen Erlebnissen und Erfahrungen zu berichten weiß – alles plattdeutsch!
Eintritt frei  –  Spenden willkommen

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Plattdeutscher Abend am 3. Dezember 2018

Montag,  3. Dezember 2018  –  19°° Uhr             Eintritt frei   –  „Der Hut geht rum“
Gasthof Emmen / Koppelweg 2  / 21279 Emmen (Hollenstedt)

   „Heiner un Gerd“    Ob hoch, ob platt   för jeden watt
       De Plattsnackers un Musikers                 
         Heinrich Evers     un      Gerd Pillip                                                                                                            
Heinrich Evers hat das Plattdeutsche auf seine Fahnen geschrieben.  Mit seinen beliebten Lesungen  „Vergnögtes op Platt“ erfreut er das Publikum immer wieder. An diesem Abend bringt er aber auch noch sein Akkordeon mit!  Gerd Pillip ist unseren Gästen seit langem bekannt durch seine Vorträge und Lieder. Seien Sie gespannt darauf, was die beiden sich für diesen Abend ausgedacht haben.

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Plattdeutsches Theater

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Universität Münster: Plattdeutsch-Umfrage

Liebe Plattdeutschfreunde                                              
die Universität Münster bittet uns um Mithilfe. Da es sich u.a. auch um Plattdeutsch handelt, wollen wir diesmal dem Wunsch nachkommen.
Vielleicht ist ja der eine oder andere von Ihnen an dieser Arbeit interessiert und bereit, den Fragebogen auszufüllen.
Auszug aus dem Schreiben der Universität Münster:
Sehr geehrter Herr Hauschild,  im Rahmen des Forschungsprojekts  (…)
suchen wir Dialekt- oder Plattsprecher für die Teilnahme an einem Online-Fragebogen zum Thema „Namen im Dialekt bzw. Platt“.  (…)  Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie den Link zum Fragebogen  Heimat- und Verkehrsverein Estetal e. V. an interessierte Personen verbreiten.
Die Teilnahme nimmt in etwa 20-30 Minuten in Anspruch.
Zum Fragebogen geht es mit folgendem Link:
http://engelmann.uni.lu/limesurvey/index.php/412853?newtest=Y

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie auf
https://www.uni-muenster.de/Germanistik/Lehrende/sprachwissenschaft/dammel_antje/projekte.html 

Mit freundlichen Grüßen  Katja Burger
DFG-Projekt „s Bachmanns Anna und de Schmidte Karl: Grammatik und Soziopragmatik inoffizieller Personennamen in Dialekten des Deutschen“
Westfälische Wilhelms-Universität Münster Germanistisches Institut Abteilung Sprachwissenschaft Stein-Haus, Schlossplatz 34,  48143 Münster
E-Mail: burgerk@uni-muenster.de

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Baum des Jahres 2018

Die Ess-Kastanie  – Baum des Jahres 2018
Castanea sativa Mill. die Ess-Kastanie, auch Edelkastanie genannt, gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae); mit der Rosskastanie (Aeskulus hippocastanum L.) ist sie nicht verwandt.  Der Baum wurde bereits im Altertum im Mittelmeerraum angebaut und ist inzwischen in ganz Europa beliebt wegen seiner stärkereichen und  glutenfreien Früchte (sog. „Maronen“). In Deutschland finden sich größere Vorkommen im südwestdeutschen Raum in den klimatisch bevorzugten Weinbauregionen.
Die gestreckt-elliptischen Blätter können bis zu 20 cm lang werden und besitzen einen gekerbten Blattrand mit kleinen deutlichen Spitzen. Männliche und weibliche Blütenstände stehen am selben Baum (einhäusig). Zahlreiche kleine männliche Blüten sitzen an einer kätzchenähnlichen, ca. 20 cm langen Blütenstandsachse, nur etwa zwei bis drei kleine weibliche Blüten sind am Grunde der männlichen Kätzchen zu erkennen. Die braunen „Esskastanien“ (Nussfrüchte) werden von einer stacheligen Fruchthülle (Cupula) umgeben, die zunächst grün, später bräunlich gefärbt ist.  Sie öffnet sich bei der Reife und gibt so die Früchte frei. Diese  „Maronen“ werden etwa 2 bis 3 cm groß, an der Basis haben sie einen weißen Nabelfleck, an der Spitze finden sich häufig Reste der Blüte.

Ess-Kastanie Zweig mit Blättern und Blüten; Frucht; Früchte in der Fruchthülle; Blütenteile (Abb. aus Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz; 1885

Ess-Kastanien haben einen leicht süßlichen, nussigen, mehligen Geschmack. Sie können vielfach genutzt werden. Ganze, geschälte Maronen werden zum Kochen im Haushalt verwendet, meist als Speise-Beilage.  Beliebt sind geröstete Maroni auf Weihnachts- oder Jahrmärkten udgl. Auch zu Süßspeisen, Gebäck, Flocken und zu Likör werden sie verarbeitet. Delikatessen sind u.a. Kastanienbrot, Kastanien-Pfannkuchen oder „Ballotte“ (Kastanien in Fenchelwasser gekocht).  Wegen ihrer Glutenfreiheit dienen sie als Getreideersatz für Patienten mit Glutenallergie (Zöliakie). Schließlich werden sie auch als Viehfutter, insbesondere zur Schweinemast verwendet.
Das Holz mit seinem goldbraunen Ton ist für Tischlerarbeiten recht beliebt. Es ist weitgehend witterungsbeständig, leicht zu bearbeiten und kann gut gebogen werden.
Die Borke diente früher zur Ledergerbung.
Dr. Berthold Hohmann

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Landfrauenverein und Heimat- u. Verkehrsverein schaffen neues Biotop

An dem  Weg  „Am Rahden“ in Emmen in Richtung Moisburg, findet sich linker Hand auf einer leichten Anhöhe ein Stück Land, das mit Gras bewachsen und rundherum mit ganz jungen Sträuchern und auch jungen Bäumen bepflanzt ist. Was hat es hiermit auf sich? Um es vorweg zu nehmen, amtlich heißt dieses Stück: Kompensationsfläche  „Achtern Schünen II-Heidelerche“;  es ist ca. 2,5 ha groß und wurde von der Gemeinde Hollenstedt als Ausgleichfläche erworben. Im Herbst  2017 wurde dort eine Magerrasenmischung ausgesät.
Das ist der eine Teil der Geschichte, der andere: der LandFrauen Verein Hollenstedt und Umgebung , hatte die Idee, eine Blühwiese oder  Ähnliches  in unserer Landschaft zu schaffen. Aus einer Spendensammlung kamen 250 € zusammen. Die Idee wurde von Ludwig Hauschild, dem   Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrs-verein Estetal e.V. aufgegriffen, und er brachte beides unter einen Hut. Er schlug vor, auf der  Kompensationsfläche  Sträucher und Bäume anzupflanzen,  um ein Biotop für Insekten, Vögel und Niederwild  zu schaffen. Die Grasfläche eignet sich außerdem gut  für bodenbrütende Vögel u.a

(Von links):  Kerstin Benecke, Petra Busch, Uta Augustin, Hildegard Meier, Joachim Aldag, Imkea Hauschild, Manfred Thiel, Ludwig Hauschild, Lars Schubert, Hund „Rosi“ war auch dabei

Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg  fand diese Idee gut  und erteilte die Genehmigung, rund um die Wiese unterschiedliche Gruppen von Sträuchern und Bäumen zu pflanzen. Der Heimat- und Verkehrsverein verdoppelte den Spendenbetrag und kaufte Schlehen, Weißdorn, Wildrosen, Wildbirnen, Wildäpfel, Vogelkirschen, Birken, Eichen und Kiefern.

Am 24. März 2018 trafen sich fünf Mit-glieder des LandFrauen Vereins und vier Mitglieder des Heimat- und Verkehrs-vereins, um gemeinsam die jungen Hölzer  in die Erde zu bringen. Da die Pflanzen  als Containerware  geliefert wurden, werden sie gut anwachsen.  Noch sind sie allerdings klein und unscheinbar, doch nach wenigen Jahren werden sie den Vögeln und dem Niederwild guten Schutz bieten und ihre Früchte ihnen im Winter als Nahrung dienen.
Nach etwa zwei Stunden eifrigen Grabens und Pflanzens  war die Arbeit geschafft. Zum Abschluss wurden die Teilnehmer mit  Kuchen und Kaffee von den Landfrauen belohnt, was nach getaner Arbeit auf freiem Feld gut mundete.

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