Plattdeutscher Abend am 2. März 2017

Donnerstag,  2. März 2017  -  19°° Uhr                                
Gasthof Tödter /  Birkenweg  32  / 21646  Halvesbostel
Eintritt  frei  -  
Spenden willkommen
Hermann Tödter  mit Lichtbildern

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So hebbt se alle Doog levt 

Hermann Tödter lebt mit seiner Familie in Zeven. Fotografie ist sein großes Hobby. Aus seinem umfangreichen Archiv stellt er abendfüllende Natur-Filmvorträge zusammen, viele in Plattdeutsch. Denn die plattdeutsche Sprache und deren Erhalt liegen ihm besonders am Herzen.
An diesem Abend zeigt er eine Foto-Schau aus der Zeit, als das Arbeiten in der Landwirtschaft hauptsächlich „Handarbeit“  hieß und ein Achtstundentag noch reine Utopie war, stellte ein faszinierendes Dokument unserer ländlichen Arbeitskultur das, das uns noch einmal in frühere Epochen zurückversetzt.
Manchem Mitbürger ist die Zeit vermutlich noch in guter Erinnerung.

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Trelde vor 2000 Jahren / Jahreshauptversammlung 2017

Montag, 20. März 2017  -  19°°Uhr
Gasthaus “Deutsches Haus Appel” /
An der Kreisstr. 29 / 21279 Appel (Hollenstedt)
Kreisarchäologe Dr. Jochen Brandt:
Ergebnisse der Grabungen am Trelder BergSiedlungen vor 2000 Jahren
Gäste sind willkommen  -  Eintritt freiTrelder Berg 1 geschärft

Im Anschluß an den Vortrag findet
um  20°°  Uhr
die Jahreshauptversammlung                  
des Vereins statt

 

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Plattdeutsche Abende 2016 /17

*    Montag, 2. Januar 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus“/ An der Kreisstr. 29 / 21279 Appel (Hollenstedt)
mit Heinrich Gerken aus Bargstedt
*    Donnerstag, 2. Februar 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Ferien auf der Heid“/ Karlsteinweg 45-47 / 21279 Eversen-Heide
mit Peter Paulsen aus Lauenburg
*    Donnerstag, 2. März 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Tödter/  Birkenweg 32  /  21646 Halvesbostel (Hollenstedt)
mit Hermann Tödter aus Zeven
*    Donnerstag, 6. April 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Hollenstedter Hof“Am Markt 1  /  21279 Hollenstedt
mit Heiner & Heiner (Heinrich Evers und Heiner Dreckmann)
*    Dienstag, 2. Mai 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Appelbeck am See“/ Appelbeck 14 /21279 Hollenstedt (Appelbeck)
mit „Jott Em“ (Jürgen Müller) aus Gödensdorf
*    Donnerstag, 1. Juni 2017 – 19°°
Mühlenmuseum Moisburg / Auf dem Damm 10  /  21647 Moisburg
mit Christa Heise-Batt aus Norderstedt
*    Mittwoch, 4. Oktober 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Ferien auf der Heid“/ Karlsteinweg 45-47  /  21279 (Eversen-Heide)
mit Elsabe Rolle (Salzhausen) & Claus Peper (Egestorf)
*    Donnerstag, 2. November 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus /  An der Kreisstraße 29  /  21279 Appel (Hollenstedt)
mit Walter Marquardt aus Immenbeck
*    Mittwoch, 6. Dezember 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Emmen /  Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)
mit Gerd Pillip (Regesbostel) & H.H. u. Monika Genz (Moisburg)

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Wildkräuter-Führungen

Viele Wildkräuter unserer Heimat eignen sich hervorragend zur Speisen-Zubereitung!
Sind Sie interessiert?
Die zertifizierte Natur-und Landschaftsführerin
                                                                        Monika Lüskow
bietet dazu Führungen an:                        Was schmeckt denn da?

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                    Essbares in Wald und Flur im Estetal

Erfahren Sie, wie Sie essbare Pflanzen erkennen, was an ihnen schmeckt und welche Inhaltsstoffe und Wirkungen sie haben. Bekommen Sie Lust, Ihren Speiseplan schmackhaft zu verfeinern, Wildkräuter eignen sich nicht nur für Salate, Pestos und Suppen, sondern können auch als Medizin genutzt werden. Insgesamt sind ca. 60 Essbare Pflanzen an der Este zu entdecken.
Termine:
Samstag, den 06.Mai 2017 von 14:00 – 18:00h
Sonntag, den 21.Mai 2017 von 14:00 – 18:00h
Samstag, den 05.August 2017 von 14:00 – 18:00h
Sonntag, den 20.August 2017 von 14:00 – 18:00h
Samstag, den 02.September 2017 von 14:00 – 18:00h
Start:  
Hof Peetz, Zum Eckernkamp 2, 21279 Wenzendorf – Dierstorf
an die Este ca. 3-4 km      –      Kosten pro Person: 40,-€
inklusive Handout: kleines Rezeptheft mit Wildkräuterprofilen
Die Führung ist kostenlos für Mitglieder den Heimat- und Verkehrsvereins!
(max. 16 Personen)
Um Anmeldung bei Frau Lüskow wird gebeten:
Praxis für Ernährungstherapie Monika Lüskow, Diplom- Oecotrophologin,  Hauptstraße 23 21279 Hollenstedt Tel.: 04165 8385 mobil:0172 408 33 06 monikalueskow@yahoo.de monikalueskow@yahoo.de www.monikalueskow.de
Kräutermenue

 

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Wird heute noch Plattdeutsch gesprochen?

„Plattdeutsch sprechen doch nur noch die älteren Menschen in unserer Gegend, und die plattdeutsche Sprache  stirbt doch aus“. So ist vielerorts die gängige Meinung. Doch weit gefehlt! Galt noch vor Jahren Plattdeutsch als nicht gesellschaftsfähig, so hat sich diese Einstellung heute total gewandelt. Man wird nicht mehr scheel angesehen, wenn man Plattdeutsch spricht. Nach einer Studie des Instituts für Niederdeutsche Sprache (INS) in Bremen meint jeder zweite Norddeutsche (49 % der Befragten),  Niederdeutsch gut bis sehr gut verstehen zu können; 17 % bezeichneten sich als  gute bis sehr gute Plattdeutsch-Sprecher.
Früher erlernte man Plattdeutsch (oder Niederdeutsch) innerhalb der Familien. Doch noch vor wenigen Jahren war es  tatsächlich so, dass Eltern und Großeltern zwar untereinander Plattdeutsch sprachen, aber an die Kinder diese Sprache nicht weitergaben, weil sie als „unfein“ galt.  Das jedenfalls hat sich gewandelt! Wer aber jetzt nicht mehr nicht das Glück hat, in der Familie „platt zu schnacken“, für den gibt es heute eine Reihe von Angeboten Plattdeutsch zu erlernen. Bereits 1992 wurde vom Ministerkomitee des Europarats die „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen“ beschlossen; ein wichtiger Schritt zum Erhalt u.a. der niederdeutschen Sprache. Volkshochschulen bieten Plattdeutschkurse an, die durchweg gut besucht sind. Wie die plattdeutschen Abende in Hollenstedt, gibt es inzwischen vielerorts plattdeutsche Treffen, sog. „Klönkrings“, oder gesellige Zusammenkünfte, bei denen das plattdeutsche Kulturgut gepflegt wird. Es existiert mittlerweile eine ganze Reihe von plattdeutschen Theaterbühnen, es gibt plattdeutsche Musikgruppen, von denen einige weit bekannt sind, und es gibt plattdeutsche Schriftsteller, die vielfach auf Lesungen für ihre Werke, aber besonders auch für das Plattdeutsche werben, und Laienschriftsteller können heute an plattdeutschen Schreib-Wettbewerben teilnehmen.
Auch Kinder wenden sich immer wieder gern dem Plattdeutschen zu. Die frühere Vorstellung ist inzwischen aufgehoben, Plattdeutsch behindere Kinder, richtig Hochdeutsch zu lernen. Im Gegenteil: Allgemein gilt heute, wer sehr früh mehrere Sprachen lernt, kann ohne nachzudenken von einer in die andere Sprache wechseln und hat damit einen erheblichen Lernvorteil. Nach der EU-Charta für Regional- und Minderheitensprachen bieten Schulen u.a. deshalb heute Plattdeutschunterricht an. In Kindergärten wird heute teilweise  Plattdeutsch gesprochen, damit die Kinder früh an diese Sprache herangeführt werden können. Und es gibt nicht wenige Kinder und Jugendliche, die sich bereits gute Preise in plattdeutschen Vorlesewettbewerben geholt haben.

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Apfelpatenschaften

Apfelpatenschaftsalleen im Hollenstedter Raum

„Seht her, so sah das  Sortiment von Apfelbäumen vor etwa 80 Jahren aus“  könnte man seinen Kindern oder Enkeln sagen.
Denn für unsere Vorfahren waren Südfrüchte, wie Apfelsinen, Bananen usw. eine Rarität, sie wurden durchaus nicht täglich verzehrt. Um sich mit dem nötigen Obst zu versorgen, wurden an Straßenrändern und Wegen Apfel- und Birnbäume, auch Kirschen und Pflaumen  angepflanzt. In den Dörfern gab es meist kleinere Wiesen, auf denen Obstbäume gepflanzt waren, so genannte „Streuobstwiesen“.  Um eine Sortenvielfalt zu erzielen, wurden viele Sorten gezüchtet und genutzt. Besonders bei den Apfelbäumen war zu früheren Zeiten die Sortenvielfalt besonders groß. In Deutschland waren es über 1000 Sorten (mache Schätzungen sprechen sogar bis zu 5000!) mit einer riesigen Auswahl unterschiedlichster Geschmacksrichtungen. Nach dem 2. Weltkrieg jedoch rückte „Wirtschaftlichkeit“ in den Vordergrund und viele Obstbaumalleen und Streuobstwiesen fielen einer so genannten „Flurbereinigung“ zum Opfer. Seitens der EU wurden sogar Prämien für Obstbaumrodungen gezahlt. In den Regalen der Supermärkte findet man daher heute noch etwa fünf, allenfalls zehn verschiedene Apfelsorten, teils mit “langweiligem” Geschmack.
Mit dem Verschwinden alter Apfelsorten droht auch das Aussterben wertvollen Gen-Materials, das aber für Wissenschaftler und Züchter von außerordentlicher Bedeutung ist. Verschiedene Organisationen in ganz Deutschland haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, diese Sortenvielfalt zum Nutzen späterer Generationen zu erhalten. Dazu beizutragen ist auch Ziel unseres Vereins. Unser weiteres Ziel ist, interessierten Bürgern zu zeigen, welche Sorten evtl. für den eigenen Garten in Frage kommen.  
Wir haben deshalb in der Umgebung Hollenstedts verschiedene Alleen angelegt und konnten bisher immerhin 85 verschiedene Apfelsorten anpflanzen. Die Bestände sind zum Teil noch recht jung und bedürfen in den ersten Jahren unserer intensiven Pflege. Viele Bürger – nicht nur aus Hollenstedt – haben durch eine einmalige Spende eine sog. „Apfelpatenschaft“  für einen bestimmten Baum, und damit für eine bestimmte Sorte erworben, dies ist also nun „ihr Baum“. So konnten wir inzwischen über 140 Apfelbäume in den Patenschaftsalleen setzen.

An der Apfelpatenschaftsallee
                                                                                    zwischen Wohlesbostel und Emmen

Zu finden sind die Apfelpatenschaftsalleen:
in Ochtmannsbruch, Verlängerung der Straße „Krähenhop“ Richtung Heidenau
an einem Seitenweg der Straße zwischen Wohlesbostel und Emmen
bei Wohlesbostel am Verbindungsweg zwischen den Kreisstraßen 16 und 62

sowie einige Einzelbestände:
am Parkplatz vor dem Sportplatz in Hollenstedt
am Kindergarten Hollenstedt
am Spielplatz in Appelbek am See
in Oldendorf

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unseren
1. Vorsitzenden:  Ludwig Hauschild, Heideweg 5, 21279 Hollenstedt
Tel.: 04165 80 319
E-Mail: ludwig.hauschild@t-online.de
oder an eine Adresse, die Sie unter “Impressum-Kontakte” finden

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