Plattdeutscher Abend am 6. Dezember 2017

Plattdeutscher Abend
Mittwoch, 6. Dezember 2017 – 19°° Uhr
Gasthof „Emmen /  Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)

H.H. Genz

 Hans Heinrich  und  Monika Genz  

Monika Genz

Erleben Sie ein buntes Gemisch aus besinnlichen und heiteren Geschichten, kleinen hoch- und plattdeutschen Erzählungen, aber auch Döntjes, Heiteres und manches aus dem Kindermund; vorgetragen von Ehepaar Genz. Beide sind waschechte Plattdeutsche, die  ihre Wurzeln im Alten Land haben, nämlich in Neuenfelde. Monika wurde u.a. bekannt durch die Chronik ihres Heimatortes „Der Baum Neuenfelde“. Hans-Heinrich hat lange Zeit auf der Bühne „Störtebecker Speeldeel“, Neugraben plattdeutsches Theater gespielt.                        
und
Gerd Pillip

Gerd Pillip

Gerd Pillip

Das ganze wird durchmischt mit plattdeutschen Liedern zur Gitarre, mit denen Gerd Pillip, wie schon so oft, dem  Abend auf seine launige Art den passenden Rahmen gibt.

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Plattdeutsche Abende 2018



Plattdeutsche Abende 2018

*   Mittwoch, 3. Januar 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus“ / An der Kreisstr. 29 / 21279 Appel (Hollenstedt)
Günter Sepp aus Wistedt hat plattdeutsche Erzählungen auf Lager
 *  Mittwoch, 7. Februar 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Ferien auf der Heid“/ Karlsteinweg 45-47 / 21279 Eversen-Heide
Frauke Petershagen aus Jesteburg liest aus eigenen Werken
*   Montag, 5. März 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Hollenstedter Hof“Am Markt 1  /  21279 Hollenstedt
Peter Paulsen aus Lauenburg: Allens wat tellt is Leeven – Geschichten und Lieder
*   Mittwoch, 4. April 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Emmen /  Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)
Heinz Tiekötter und Gerd Pillip: De Tallymann vertellt un Gerd singt
 *  Mittwoch, 2. Mai 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Appelbeck am See“/ Appelbeck 14 /21279 Hollenstedt (Appelbeck)
H. Evers und H. Dreckmann:  Heiner und Heiner erzählen und singen
*  Montag, 4. Juni 2018 – 19°° Uhr
Amtshaus Moisburg / Auf dem Damm 5  /  21647 Moisburg
Petra Wede aus Seedorf   unterhält mit plattdeutschen Geschichten

  *  Dienstag, 2. Oktober 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Tödter“ /  Birkenweg 32  /  21646 Halvesbostel (Hollenstedt)
Gerd Pillip, Herbert Timm, Anette Meyer: Bunte plattdeutsche Mischung
*  Donnerstag, 1. November 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Deutsches Haus /  An der Kreisstraße 29  /  21279 Appel (Hollenstedt)
Heiner Schönecke (MdL) aus Elstorf: Über das Freilichtmuseum am Kiekeberg
*  Montag, 3. Dezember 2018 – 19°° Uhr
Gasthof „Emmen /  Koppelweg 2  /  21279 Hollenstedt (Emmen)
Heinrich Evers und Gerd Pillip: erzählen und singen zu Gitarre und Akkordeon

Der Eintritt zu diesen Abenden ist frei – Spenden sind willkommen
Programmänderungen vorbehalten

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Plattdeutsches Theater in Sauensiek 2017

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Wir bitten Ihre Mithilfe

Zeugnisse der Geschichte Hollenstedts erhalten

Der Heimat- und Verkehrsverein Estetal e.V. hat es sich zu einer seiner Aufgaben gemacht, Zeitzeugnisse der Geschichte Hollenstedts zu erhalten, damit die Erinnerung und das Gedächtnis an die interessante und wechselvolle Geschichte dieser Region nicht verloren geht. Es soll alles gesammelt und archiviert werden, was zeigt, wie die Menschen in unserem Raum früher gelebt und gearbeitet haben und unter welchen Bedingungen sie ihr Leben gestalten mussten.

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Daher bittet der Heimat- und Verkehrsverein alle Mitbürger der Samtgemeinde Hollenstedt,  bei der Beschaffung und dem Erhalt von Zeitzeugnissen mit zu helfen, z.B. historische Gegenstände, Dokumente aller Art     (Urkunden, Ehrungen, Auszeichnungen etc.), Fotos und Bilder, Briefe und Postkarten, Münzen, Zeugnisse, Dokumente, alte Zeitschriften oder Illustrierte, nach Kräften mit zu helfen.
Auch wenn Zweifel bestehen, ob dieser oder jener Gegenstand für das Archiv überhaupt geeignet ist, steht der Heimat- und Verkehrsverein beratend zur Verfügung. Bitte einfach anrufen:
Ludwig Hauschild,  Hollenstedt, Tel.:  04165  80319
oder
Helmut Maack, Moisburg               Tel.: 04165 971055
Erich Tauber, Moisburg                  Tel:  04165  6767
Manfred Schmidt, Hollenstedt      Tel: 04165  80363

Es wäre schade, wenn wertvolles Archiv-Material im Müll landen würde.

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Wird heute noch Plattdeutsch gesprochen?

„Plattdeutsch sprechen doch nur noch die älteren Menschen in unserer Gegend, und die plattdeutsche Sprache  stirbt doch aus“. So ist vielerorts die gängige Meinung. Doch weit gefehlt! Galt noch vor Jahren Plattdeutsch als nicht gesellschaftsfähig, so hat sich diese Einstellung heute total gewandelt. Man wird nicht mehr scheel angesehen, wenn man Plattdeutsch spricht. Nach einer Studie des Instituts für Niederdeutsche Sprache (INS) in Bremen meint jeder zweite Norddeutsche (49 % der Befragten),  Niederdeutsch gut bis sehr gut verstehen zu können; 17 % bezeichneten sich als  gute bis sehr gute Plattdeutsch-Sprecher.
Früher erlernte man Plattdeutsch (oder Niederdeutsch) innerhalb der Familien. Doch noch vor wenigen Jahren war es  tatsächlich so, dass Eltern und Großeltern zwar untereinander Plattdeutsch sprachen, aber an die Kinder diese Sprache nicht weitergaben, weil sie als „unfein“ galt.  Das jedenfalls hat sich gewandelt! Wer aber jetzt nicht mehr nicht das Glück hat, in der Familie „platt zu schnacken“, für den gibt es heute eine Reihe von Angeboten Plattdeutsch zu erlernen. Bereits 1992 wurde vom Ministerkomitee des Europarats die „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen“ beschlossen; ein wichtiger Schritt zum Erhalt u.a. der niederdeutschen Sprache. Volkshochschulen bieten Plattdeutschkurse an, die durchweg gut besucht sind. Wie die plattdeutschen Abende in Hollenstedt, gibt es inzwischen vielerorts plattdeutsche Treffen, sog. „Klönkrings“, oder gesellige Zusammenkünfte, bei denen das plattdeutsche Kulturgut gepflegt wird. Es existiert mittlerweile eine ganze Reihe von plattdeutschen Theaterbühnen, es gibt plattdeutsche Musikgruppen, von denen einige weit bekannt sind, und es gibt plattdeutsche Schriftsteller, die vielfach auf Lesungen für ihre Werke, aber besonders auch für das Plattdeutsche werben, und Laienschriftsteller können heute an plattdeutschen Schreib-Wettbewerben teilnehmen.
Auch Kinder wenden sich immer wieder gern dem Plattdeutschen zu. Die frühere Vorstellung ist inzwischen aufgehoben, Plattdeutsch behindere Kinder, richtig Hochdeutsch zu lernen. Im Gegenteil: Allgemein gilt heute, wer sehr früh mehrere Sprachen lernt, kann ohne nachzudenken von einer in die andere Sprache wechseln und hat damit einen erheblichen Lernvorteil. Nach der EU-Charta für Regional- und Minderheitensprachen bieten Schulen u.a. deshalb heute Plattdeutschunterricht an. In Kindergärten wird heute teilweise  Plattdeutsch gesprochen, damit die Kinder früh an diese Sprache herangeführt werden können. Und es gibt nicht wenige Kinder und Jugendliche, die sich bereits gute Preise in plattdeutschen Vorlesewettbewerben geholt haben.

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Apfelpatenschaften

Apfelpatenschaftsalleen im Hollenstedter Raum

„Seht her, so sah das  Sortiment von Apfelbäumen vor etwa 80 Jahren aus“  könnte man seinen Kindern oder Enkeln sagen.
Denn für unsere Vorfahren waren Südfrüchte, wie Apfelsinen, Bananen usw. eine Rarität, sie wurden durchaus nicht täglich verzehrt. Um sich mit dem nötigen Obst zu versorgen, wurden an Straßenrändern und Wegen Apfel- und Birnbäume, auch Kirschen und Pflaumen  angepflanzt. In den Dörfern gab es meist kleinere Wiesen, auf denen Obstbäume gepflanzt waren, so genannte „Streuobstwiesen“.  Um eine Sortenvielfalt zu erzielen, wurden viele Sorten gezüchtet und genutzt. Besonders bei den Apfelbäumen war zu früheren Zeiten die Sortenvielfalt besonders groß. In Deutschland waren es über 1000 Sorten (mache Schätzungen sprechen sogar bis zu 5000!) mit einer riesigen Auswahl unterschiedlichster Geschmacksrichtungen. Nach dem 2. Weltkrieg jedoch rückte „Wirtschaftlichkeit“ in den Vordergrund und viele Obstbaumalleen und Streuobstwiesen fielen einer so genannten „Flurbereinigung“ zum Opfer. Seitens der EU wurden sogar Prämien für Obstbaumrodungen gezahlt. In den Regalen der Supermärkte findet man daher heute noch etwa fünf, allenfalls zehn verschiedene Apfelsorten, teils mit „langweiligem“ Geschmack.
Mit dem Verschwinden alter Apfelsorten droht auch das Aussterben wertvollen Gen-Materials, das aber für Wissenschaftler und Züchter von außerordentlicher Bedeutung ist. Verschiedene Organisationen in ganz Deutschland haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, diese Sortenvielfalt zum Nutzen späterer Generationen zu erhalten. Dazu beizutragen ist auch Ziel unseres Vereins. Unser weiteres Ziel ist, interessierten Bürgern zu zeigen, welche Sorten evtl. für den eigenen Garten in Frage kommen.  
Wir haben deshalb in der Umgebung Hollenstedts verschiedene Alleen angelegt und konnten bisher immerhin 85 verschiedene Apfelsorten anpflanzen. Die Bestände sind zum Teil noch recht jung und bedürfen in den ersten Jahren unserer intensiven Pflege. Viele Bürger – nicht nur aus Hollenstedt – haben durch eine einmalige Spende eine sog. „Apfelpatenschaft“  für einen bestimmten Baum, und damit für eine bestimmte Sorte erworben, dies ist also nun „ihr Baum“. So konnten wir inzwischen über 140 Apfelbäume in den Patenschaftsalleen setzen.

An der Apfelpatenschaftsallee
                                                                                    zwischen Wohlesbostel und Emmen

Zu finden sind die Apfelpatenschaftsalleen:
in Ochtmannsbruch, Verlängerung der Straße „Krähenhop“ Richtung Heidenau
an einem Seitenweg der Straße zwischen Wohlesbostel und Emmen
bei Wohlesbostel am Verbindungsweg zwischen den Kreisstraßen 16 und 62

sowie einige Einzelbestände:
am Parkplatz vor dem Sportplatz in Hollenstedt
am Kindergarten Hollenstedt
am Spielplatz in Appelbek am See
in Oldendorf

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unseren
1. Vorsitzenden:  Ludwig Hauschild, Heideweg 5, 21279 Hollenstedt
Tel.: 04165 80 319
E-Mail: ludwig.hauschild@t-online.de
oder an eine Adresse, die Sie unter „Impressum-Kontakte“ finden

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